Bislang hat es in der Schweiz schon sehr viele Massnahmen gegen Corona-Neuinfektionen gegeben, welche allesamt auch sehr gut gegriffen haben.

Es ist zwar ein Faktum, dass sehr viele dieser Massnahmen auch der Wirtschaft nicht gerade genützt haben, allerdings ist die Schweiz bislang sehr gut durch die weltweite Krise gekommen.

Es erscheint jetzt aber so, als wenn die bisherigen Massnahmen nicht ausreichend gewesen sind. Der Kanton Bern hat als Reaktion auf die jüngste regelrechte Explosion der Neuinfektionen in ganz Europa seine Massnahmen gegen das Corona-Virus jetzt stark verschärft. 

Ein Teil dieser Massnahmen betrifft auch die öffentlichen Einrichtungen wie Kinos, Museen oder Freizeitsportanbieter. Als Reaktion auf die jüngsten Ereignisse werden diese öffentlichen Treffpunkte geschlossen. Im Gastronomiegewerbe hingegen wird nicht ganz so gravierend eingeschritten, denn es wird erst einmal eine Sperrstunde von 23 Uhr abends bis 6 Uhr morgens eingerichtet. 

Neben dieser Sperrstunde wird auch das Gästemaximum auf 100 Gäste festgelegt. Durch diese Einschränkung soll der wirtschaftliche Schaden, welcher für die Gastronomiebetreiber entsteht, zumindest ein wenig abgemildert. Es bleibt jedoch derzeitig nur abzuwarten, inwieweit diese Massnahmen in Bern als Schutz gegen steigende Corona-Zahlen ausreichend erscheinen. 

Experten weltweit wagen derzeitig noch keine festverbindliche Prognose, ob ein neuer Lockdown unvermeidlich werden wird. Dies wäre für die Wirtschaft sicherlich ein weiterer Dolchstoss!