elf Tipps zur Firmengründung


Sie wollen den Weg in die Selbständigkeit wagen und Ihr eigenes Unternehmen gründen?

Die Schweiz ist eines der Länder in Europa, in denen jährlich die meisten Unternehmensgründungen zu verzeichnen sind. Dieser Umstand mag sicherlich den günstigen Rahmenbedingungen (wie Stabilität, tiefe Steuern, politische Ruhe usw.) geschuldet sein, die in der Schweiz vorherrschen.

Obgleich der Wunsch nach einer Unternehmensgründung sicherlich bei vielen Menschen tief verankert ist, so fehlt es oftmals an praktischem Wissen darüber, wie diese Gründung im Idealfall umgesetzt werden soll.

Im Grunde genommen ist die Unternehmensgründung in der Schweiz gegenüber anderen Staaten nicht allzu kompliziert, dennoch gibt es ein paar grundlegenden Punkte, die sehr genau beachtet werden müssen. Hier finden Sie elf praktische Tipps, um den Start in das Unternehmerleben auch wirklich erfolgreich gestalten zu können. 



Tipp Nr. 1: Die richtige Geschäftsidee zur richtigen Zeit 

Am Anfang jeder Unternehmensgründung steht zunächst erst einmal die Geschäftsidee, welche die Basis für die weiteren Tätigkeiten bildet. Im absoluten Idealfall hat der Jungunternehmer dabei eine Geschäftsidee, welche als absolut innovativ bezeichnet werden kann und auf dem derzeitigen Markt ihresgleichen sucht. Dies ist jedoch kein zwingendes Kriterium für eine Unternehmensgründung, da auch bereits bewährte Geschäftsideen in abgewandelter Form erfolgsversprechend sein können.

Wenn der Grundbaustein für diese Geschäftsidee bereits vorhanden ist, jedoch der Jungunternehmer Zweifel an der Fähigkeit hat, diese Idee praktisch umzusetzen, kann bereits im Frühstadium der Unternehmensgründung ein richtiger Partner an der Seite überaus ratsam sein.


Potenzialanalyse: Nutzen Sie online tools wie Umfragen, um zu sehen, wie Ihre Idee ankommt. 

 

Tipp Nr. 2: Branchenerfahrung ist wertvoll

Es kann definitiv für den Jungunternehmer nicht schadhaft sein, wenn bereits Erfahrungen in der Kernbranche des neu zu gründenden Unternehmens vorhanden sind. Nahezu jede Branche hat ihre Eigenheiten und Fallstricke, die ein cleverer Jungunternehmer geschickt zu umfahren wissen muss.

Bisherig erhobene Statistiken belegen sehr eindeutig, dass branchenerfahrene Gründer im direkten Vergleich zu absoluten Branchenneulingen eine höhere Wahrscheinlichkeit auf Erfolg haben, so dass Erfahrung mitunter den Unterschied ausmachen kann. Besitzt der Jungunternehmer diese Erfahrung nicht sollte definitiv ein Partner mit an Bord geholt werden, der die Erfahrungswerte in der Kernbranche des neuen Unternehmens besitzt.


Holen Sie sich wenn möglich, einen erfahrenen Branchenkenner mit an Bord



Tipp Nr. 3: Grosses Selbstvertrauen sowie der unbändige Erfolgswille

Ein grosser Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern des Unternehmensprojekt liegt in dem unmittelbaren Willen des Unternehmers, den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens auch wirklich zu erarbeiten. Die Bedeutung des Wortes Selbständigkeit kommt hiebei ganz besonders zum Tragen, denn der Unternehmer muss auch wirklich bereit sein, selbst überdurchschnittlich hart und viel zu arbeiten. Gerade in der Anfangsphase des Unternehmens sind Wochenarbeitszeiten von 60 bis 70 Stunden keine Seltenheit und entscheiden darüber, ob die Unternehmensgründung auch wirklich ein Erfolg werden kann oder ob das Projekt letztlich scheitert.

Da sehr viele Partner erforderlich werden und mitunter auch Geld von Banken für die Unternehmensgründung generiert werden muss ist es ebenfalls unerlässlich, dass der Unternehmer an sich selbst und an das Unternehmensprojekt glaubt und diese Idee auch zu verkaufen weiss. Die Herausforderungen, die gemeistert werden wollen, müssen von dem Unternehmer selbstbewusst und mit grossen Engagement angegangen werden. Dies ist ohne den unbedingten Erfolgswillen nicht zu bewältigen.


Fokussieren Sie ihre Ziele und setzen Sie diese konsequent um. Prüfen Sie gegebenfalls die Möglichkeit, einen Persönlichkeitscoach zu beauftragen.




Tipp Nr. 4: Ein perfekt gestalteter Businessplan

Viele Banken möchten, bevor sie sich zur Finanzierung einer Unternehmensgründung entscheiden, im Vorwege unbedingt den Businessplan des Unternehmers sehen. Der Businessplan kann als Leitfaden des Unternehmens verstanden werden und beinhaltet sowohl die Art und den Umfang der Finanzierung als auch die kalkulierte Wirtschaftlichkeit der unternehmerischen Tätigkeit. Der Unternehmer sollte sich daher, bevor er mit der Bank über eine Finanzierung redet oder etwaige Investoren kontaktiert, diesem Businessplan in aller Gründlichkeit widmen.

Selbstverständlich sollte der Businessplan auch die neuesten Marktentwicklung sowie die zu erwartenden Risiken enthalten damit die etwaigen Partner sowie auch die Banken erkennen können, dass der Unternehmer systematisch an sein Projekt der Unternehmensgründung herangeht und nicht einfach blauäugig ein Unternehmen gründet ohne die Gefahren zu kennen. Anhand des Businessplans kann ein Unternehmer auch sehr frühzeitig auf die unvorhergesehenen Marktentwicklungen reagieren und sehr zeitig die erforderlichen Gegenmassnahmen treffen, um das Unternehmen durch diese Unwegsamkeiten hindurch steuern zu können.


Lassen Sie sich vom Profi einen massgeschneiderten Businessplan erstellen, fragen Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.



Tipp Nr. 5: Die Rechtsform bei der Unternehmensgründung sowie Kontrolle der Finanzen

Die Wahl der Rechtsform bei der Unternehmensgründung in der Schweiz ist die erste wichtige Entscheidung, die ein Unternehmer zu treffen hat. Es gibt diesbezüglich unterschiedliche Anforderungen, die sich natürlich auch finanziell auswirken. Gerade in der Anfangsphase eines Unternehmens wird der Unternehmer finanziell nicht gerade auf den sprichwörtlichen Rosen gebettet sein. Während sich die Einnahmen nur schwer regulieren lassen, kann indes die Höhe der Ausgaben durchaus beeinflusst werden. Wir von der Conbuch AG gründen für Sie Ihre Einzelfirma, GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) und die Aktiengesellschaft AG).

Die Finanzkontrolle ist daher einer der wesentlichen Massnahmen, die ein Unternehmer in der Startup Phase besonders fokussiert betreiben sollte. Die vorhandenen Finanzmittel sollten zwar nicht zu knapp kalkuliert werden, jedoch sollten unnötige Ausgaben auf jeden Fall vermieden werden damit das Unternehmen auch in der Anfangsphase schon ein kleines finanzielle Polster bekommen kann. 


Wählen Sie behutsam die richtige Rechtsform aus, sprechen Sie mit uns, wir helfen Ihnen gerne weiter



Tipp Nr. 6: Strukturierte Marketingkonzepte

Die beste Geschäftsidee ist letztlich nur sehr wenig nutzreich, wenn die potentielle Marktzielgruppe von ihr keine Kenntnis nimmt. Jeder Unternehmer möchte naturgemäss seine Unternehmensmarke sehr frühzeitig sehr präsent auf dem Markt platziert bekommen, was letztlich nur mit entsprechendem Marketing realisiert werden kann.

Hierfür ist jedoch ein klares Marketingkonzept erforderlich, da die Finanzkontrolle ebenfalls berücksichtigt werden muss. Ist die Zielgruppe klar definiert, so lassen sich die Marketingkonzepte auch entsprechend zielgerichtet durchsetzen so dass letztlich auch keine Wirtschaftsmittel des Unternehmens verschwendet werden. Bei dem Marketingkonzept sollten auch die Social Media Marketing Konzepte Berücksichtigung finden.


Suchen Sie sich einen starken Marketing Partner, um das bestmögliche aus ihrem Werbebudget herauszuolen



Tipp Nr. 7: Kenntnis über die Wettbewerbssituation

Obgleich jeder Unternehmer gerade in der Startup-Phase mit Sicherheit auf sein eigenes Unternehmen fokussiert ist kann es definitiv nicht schaden, die Konkurrenz zu kennen. Diese Kenntnis ist letztlich wichtig um die eigene Marktsituation analyiseren zu können.

Wenn das eigene Unternehmen bereits kurzzeitig nach der Gründungsphase einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz hat darf sich der Unternehmer auf diesem Vorsprung keinesfalls ausruhen sondern muss stetig darum bemüht sein, den Vorsprung zu halten und schrittweise auszubauen. Der Markt ist in vielerlei Hinsicht sehr schnelllebig und wandlungsfähig, so dass sich der Erfolg stets aufs Neue erarbeitet werden muss.


Nutzen Sie online Tools, um die Konkurrenz im Auge zu behalten

 

Tipp Nr. 8: Erfahrenes Management nutzen

Nicht jeder Gründer oder Jungunternehmer ist automatisch auch gleich ein guter Manager. Da sehr viele Kerntätigkeit zu bewältigen sind sollte sich der Unternehmer im Managementbereich erfahrene Partner zur Seite holen, die die Managementaufgaben übernehmen und das Unternehmen gemeinschaftlich leiten. 


Erfahrung ist (fast) alles. Suchen Sie sich einen erfahreren Partner, der sich im Bereich Management bestens auskennt.



Tipp Nr. 9: Netzwerke aufbauen und Erfahrungen teilen

In der heutigen Zeit agiert kaum ein erfolgreiches Unternehmen mehr auf dem Markt gänzlich eigenständig. Mit den richtigen Kooperationen kann ein Unternehmen seine Marktstellung sehr viel schneller festigen und dabei eine Win-Win-Situation für das Netzwerk entstehen lassen, so dass letztlich jeder Part des Netzwerks gleichermassen profitiert. Auf diese Weise kann ebenfalls eine stärkere Unternehmensmarke entstehen, da die Partner untereinander öffentlichkeitswirksam nur zu gern auf die Partner hinweisen.


Bauen Sie sich ein grosses Netzwerk auf, sowohl online als auch offline, sowohl geschäftlich als auch privat!



Tipp Nr. 10: Langer Atem ist erforderlich

Der Erfolg wird sicherlich nicht über Nacht kommen und es wird für jeden Jungunternehmer immer Situationen geben, die sich vermeintlich als ausweglos präsentieren. Nur derjenige Unternehmer, der einen langem Atem besitzt und an seiner Idee festhält, wird auf Dauer auch Erfolg haben.


Denken Sie nicht, dass die Welt auf Ihre Geschäftsidee gewartet hat, und dass Ihnen die Bude eingerennt wird. Wie schon bei Tipp Nr. 3 geschrieben: Fokussieren Sie ihre Ziele und setzen Sie diese konsequent um. Halten Sie immer einen gesunden Abstand zu ihrem Projekt, denn Betriebsblindheit schleicht sich schneller ein als gewollt.



Tipp Nr. 11: Durchstarten mit einer Mantelgesellschaft

Vielen Unternehmer und zukünftige Firmengründer wissen nicht, dass man ein Unternehmen in der Schweiz nicht unbedingt gründen muss. Es gibt eine Alternative, und die heisst Mantelgesellschaften. Mit dem Erwerb einer Mantelgesellschaft kann der Unternehmer sehr viele der oben genannten Schritte schlicht und ergreifend überspringen, da sowohl die Unternehmensgründung als auch die Marketingmassnahmen nicht bzw. kaum mehr erforderlich werden. Die Mantelgesellschaft verfügt bestenfalls über einen starken Markennamen, so dass der Unternehmer direkt die Kostenkontrolle durchführen und auf dem Markt starten kann.


Mit einer Mantelgesellschaft können Sie sehr schnell handlungsfähig werden, mehr Infos dazu finden Sie unter Firmenmäntel - Die Alternative zur Neugründung